The Vinyl Sessions | Die Platte
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THE VINYL SESSIONS

LIMITED EDITION 2014 ERHÄLTLICH

Sichere Dir jetzt dein limitiertes Exemplar von The Vinyl Sessions
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The Vinyl Sessions ist eine limitierte Auflage von Vinyl-Schallplatten für höchste audiophile Ansprüche.

 

Auf 180g schweren, hochwertigen 12-Zoll-Vinyl-Schallplatten aus frischem Granulat befinden sich jeweils zwei Titel pro Seite. Die Titel sind zur Mitte der Plattenseite geschnitten, um Ihrer Nadel den perfekten Abtastwinkel und den idealen Frequenzgang zu ermöglichen.

 

Der Produktionsprozess ist bis ins Detail für eine Wiedergabe auf höchstem Niveau auf Ihrer High Fidelity Anlage optimiert – von der Auswahl der Kompositionen, über die Performance, über den Mix bis hin zum Plattenschnitt.

 

Die Aufnahmen von Edition 01/14 wurden im Fattoria Musica Recording Studio unter der Leitung des Audioengineers Stephan van Wylick durchgeführt.

 

Zum Einsatz kamen dabei u.a. AKG C12, Neumann U47, RCA 47, sowie diverse Royer R-121. Als Vorverstärker/Wandler dienten mehrere AMS Neve 1073 DPA sowie ein Stagetec Truematch RMC. Als DAW diente ein Pro Tools HD3.

ZUR BESTELLUNG
Geschichte: Von der Idee zur Platte

Es gibt viele Gründe, Musik zu hören. Einer der genussvollsten ist das Eintauchen in eine volle, satte klangliche Umgebung, das akustische Erleben einer anderen Welt. Eine Reise mit den Ohren. pure desmond hat sich seit seiner Gründung vor 15 Jahren das Ziel gesetzt, die klangliche Palette des Cool Jazz und der Instruemnte ihres Quartetts voll auszuloten. Saxophon, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug sollen hier nicht nur miteinander spielen, sondern in der Summe des Zusammenklangs eine neue sinnliche Ebene erreichen. Eine gute Band kann besser sein als die Summe ihrer Einzelteile. Diese magischen Momente einer optimalen Performance sucht pure desmond bei Aufnahmen grundsätzlich. Aus diesem Grund liegt es nahe, nach 7 Alben auf Compact-Disc endlich zu dem Medium über zu gehen, dass den vollständigen akustischen Genuß ermöglicht und Aufnahmen im Vinyl-Format zu machen.

 

Die Auswahl der Titel für die erste Ausgabe der Vinyl-Sessions entspricht strengsten klanglichen Kriterien. So haben sich die Musiker für zwei Klassiker des Jazz entschieden, das vielleicht berühmteste Werk des Jazz-Komponisten Oliver Nelson, „Stolen Moments“, das eine solche transparente, hochauflösende Klangvielfalt schon allein durch sein Arrangement bietet.

Mit „It Never Entered My Mind“, dass sich an die Version des Miles-Davis-Quintetts der 1950er Jahre anlehnt, findet sich auf der Platte ein filigranes Gewebe von höchster Spannung. Die dynamische Spannungskurve der Instrumentierung in der Bridge hat absoluten Seltenheitswert – die musikalisch-kommunikativen Fähigkeiten, die sich das Quartett in langjährigem Zusammenspiel erarbeitet hat, kommen hier voll zur Geltung.

Das kleine aber feine Stück „Back Beat“ von Johnny Hodges, dem Urvater des Altsaxophon-Sounds im Jazz und Solisten im legendären Orchester von Duke Ellington ist ein besonderes Kleinod in dieser Sammlung. Hier zeigt sich, dass Swing seit jeher ein „Groove“ ist, dass Jazz einmal Tanzmusik war und bis heute ein starke körperliche Ausprägung hat. Spannend, wie präzise das Timing der Band anhält und wie sich das Ride-Becken mit den satten Kontrabass-Tönen mischt. Dazu die getragenen Saxophon-Linien und der weiche Anschlag des Gitarristen – eine ideale Plattform, um Rhythmus und Sound harmonisch zu integrieren.

 

Last, but not least betätigen sich die Mitglieder von „pure desmond“ gerne selbst als Komponisten – und schreiben Musik, die voll in der Tradition des Jazz des 20. Jahrhunderts steht, die sie mit ihren Einflüssen des hier und heute ins Zeitgenössische übertragen. Das zeigt sich bei „Who Could Ask For Anything More“, bei dem wahrlich keine Frage offen bleibt. Der Titel spielt natürlich auch George Gershwin’s „I Got Rhythm“ an, die vielleicht meist gespielte Form im Bebop. Reizvoll, wie die Band hier eine fremde Stilistik wie die des Bebop in den Sound des Cool Jazz eines Paul Desmond überträgt. Gleichzeitig eine Überschreitung von Genre-Grenzen innerhalb und außerhalb der Tradition, denn mit dem rhythmischen Gitarren-Riff der Bridge, das am Ende sogar die Form sprengt, bringen sie auch Elemente des Funk in die Stilistik mit ein. Hier haben sich die Musiker und Produzenten für ein Bass-Solo entschieden, um einen weiteren unkonventionellen Weg der Interpretation zu gehen. Das Saxophonsolo zitiert aus „I Got Rhythm“ und schließt damit den Kreis.